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Jahreslosung 2019


Bestattungsarten




Erdbestattung



Feuerbestattung



Seebestattung



Naturbestattung


Im Sinne unserer Unternehmens- und Trauerphilosophie möchten wir helfen und informieren. Lesen Sie hier im Detail, wie wir für Sie die Zeremonie der Feuerbestattung durchführen.

Hier klicken für weitere Informationen


 

Erdbestattung...



Die Erdbestattung ist die traditionelle Bestattungsart und bedarf in der Regel keiner besonderen Willenserklärung. Es gibt verschiedene Grabarten, die zur Auswahl stehen:

Reihengräber:
In Reihen angelegte Einzelgrabstätten, in denen nur ein Sarg bestattet werden kann. Sie werden der Reihe nach belegt und können somit nicht ausgewählt oder in ihrer Ruhezeit verlängert werden.

Wahlgräber:
Diese Grabstellen können selbst ausgewählt werden. Beim Erstkauf ist das Nutzungsrecht, je nach Gemeinde 30 oder 35 Jahre und kann nach Ablauf der Ruhefrist nacherworben werden. In der Regel nimmt eine Wahlgrabstelle einen Sarg auf, es können aber auch mehrstellige Grabstätten erworben werden, z.B. ein Doppelgrab mit zwei Grabstellen nebeneinander. Urnenbeisetzungen sind zusätzlich möglich.

Anonyme Rasengrabstellen:
Bestattungen auf einer einheitlichen Rasenfläche, auf der die einzelne Grabstelle nicht gekennzeichnet wird. Bei der Beisetzung dürfen die Angehörigen in der Regel nicht teilnehmen. Eigener Grabschmuck oder Grabmale sind nicht möglich. Diese Grabstellen werden nur auf den kommunalen Friedhöfen angeboten. Die Friedhofsverwaltung kümmert sich um die Pflege der Wiese. Die Friedhofsverwaltungen halten in der Regel für anonyme Grabstätten ein Grabdenkmal bereit, an dem Blumen abgelegt werden können.

 

Feuerbestattung...



Die Feuerbestattung ist möglich, wenn sie im Sinne des Verstorbenen ist. Dazu sollte eine Willenserklärung vorliegen (Vordrucke gibt es bei uns kostenlos). Es gibt verschiedene Grabarten, die zur Auswahl stehen:

Urnenreihengräber:
Urnenreihengräber werden für die Dauer, je nach Gemeinde 25 – 30 Jahren vergeben. Sie werden der Reihe nach belegt und können somit nicht ausgewählt werden. Es kann nur eine Urne beigesetzt werden. Nach Ablauf der Ruhezeit können sie nicht nacherworben werden.

Urnenwahlgräber:
Diese Grabstellen können selbst ausgewählt werden. Beim Erstkauf liegt das Nutzungsrecht, je nach Gemeinde, bei 30 Jahren und kann nach Ablauf des Nutzungsrechts nacherworben werden. Werden weitere Urnen in das Grab beigesetzt, muss das Nutzungsrecht so verlängert werden, dass die Ruhezeit des weiteren Verstorbenen mit abgedeckt wird.

Anonyme Urnengräber:
Die Bestattung der Urnen erfolgt auf einer Rasenfläche in der Regel ohne Teilnahme der Angehörigen. Die Beisetzungsstelle wird nicht gekennzeichnet. Um die Pflege kümmert sich allein die Friedhofsverwaltung. Einzelne Grabmale sind nicht gestattet. Die Friedhofsverwaltungen halten in der Regel für anonyme Grabstätten ein Grabdenkmal bereit, an dem Blumen abgelegt werden können.
 

Seebestattung...



Die Seebestattung einer Urne ist ebenfalls möglich. Auch in diesem Fall geht eine Kremation (Einäscherung) voraus und es muss eine Willenserklärung des Verstorbenen oder seiner Angehörigen vorliegen. Eine behördliche Genehmigung wird durch das Bestattungsunternehmen beschafft. Sie kann nur erteilt werden, wenn eine besondere Verbundenheit des Verstorbenen zur See nachzuweisen ist. Reedereien an Nord- und Ostsee führen die eigentliche Seebestattung durch. Eine Bestattung im Mittelmeer / Ozean ist ebenfalls möglich. Die Asche wird in einer speziellen Urne auf den Meeresgrund versenk und löst sich dort nach einer bestimmten Zeit auf, sodass sich die Asche verteilt. Die Angehörigen erhalten eine Beisetzungsurkunde mit den Koordinaten, auf Wunsch eine schmuckvolle Seekarte.

Auch hier können Angehörige an der Beisetzung teilnehmen. Einmal jährlich werden Gedenkfahrten von den Reedereien angeboten, wobei der Beisetzungspunkt erneut angefahren wird.

 

Besonderer Hinweis zu anonymen Bestattungen...



Eine neuere Form der Bestattung ist die naturnahe Bestattung in einem Friedwald. Auch diese Form der Bestattung wird durch uns organisiert und durchgeführt.
Nähere Informationen unter: www.friedwald.de


In den letzten Jahren ist eine Zunahme der anonymen Bestattungen festzustellen. Hier wird teilweise aus Gründen der Kostenersparnis, teilweise aus Sorge um die Sicherstellung einer späteren Grabpflege auf eine gekennzeichnete Grabstätte verzichtet. Je nach Friedhof dürfen bei der Beisetzung Angehörige nicht beiwohnen.

Die Trauerbewältigung kann jedoch nach einer anonymen Bestattung in vielen Fällen wesentlich schwieriger und problematischer werden, weil die Grabstätte als Bezugspunkt fehlt.