Sterben - Corona - Medienthema

Seit nahezu sechs Monaten beschäftigt uns alle ein Thema am allermeisten: Corona, oder COVID-19.

Die aktuelle Situation, die Aussichten und der Umgang mit den sich einstellenden Umständen.
Und: das sonst so gern verdrängte Thema Sterben.

Auch in den Medien ist dies das vorherrschende Programm. Im Netz, im Radio und im Fernsehen.

Interessant ist die ZDF-Sendung "Aspekte on tour" vom 14. August 2020 mit dem Thema "Endlich - ein neuer Umgang mit dem Sterben". Oder auch mit dem Titel "Sterblichkeit in Zeiten von Corona". Noch zu sehen in der ZDF-Mediathek.

"Die Begrenzung des Lebens, also der Tod, gehört zum Leben dazu. Das rückt in den jetzigen Zeiten wieder in unser Bewusstsein."
In dieser "Aspekte on tour"-Sendung wird darüber gesprochen: über den Tod, den Weg dorthin und die Trauer der Angehörigen.
In heutigen Zeiten. Das meint eben nicht nur in den letzten sechs Monaten, sondern in unserer heutigen Zeit allgemein. In der das Sterben durch den Einsatz hochmoderner Medizin mitunter lange dauern kann.

Zu Wort kommen der Palliativmediziner Matthias Gockel, Künstler wie die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Theaterregisseur Claus Peymann, die Initiatorinnen des Podcasts "endlich" und andere.

Ein guter ZDF-Beitrag, der nicht erschreckt, sondern anregt, das Sterben und den Tod wieder mehr ins Leben zu holen. Ganz unabhängig von Corona.

Der Bericht ist zu finden in der ZDF-Mediathek unter: www.zdf.de/sendung-verpasst.

(Bericht: Erasmus A. Baumeister / Foto: #170326292 von parallel_dream-stock.adobe.com)

Ist das Glückssache?

„Er hatte ein erfülltes und glückliches Leben.“

Das sagt man am Lebensende über einen Verstorbenen bestenfalls. Und das ist es doch, was wir uns alle wünschen: Wir wollen glücklich sein.

Wobei nach dem Grad des Glückes gefragt, gerade ältere Menschen betonen, dass sie in erster Linie zufrieden sind.

Wie hängt das zusammen – das Glück und die Zufriedenheit? Zufrieden klingt zunächst nach einer mittleren Schulnote, also nicht richtig gut, nicht richtig schlecht. Es klingt nach Mittelmaß, vielleicht sogar nach Resignation.

Doch bei Betrachtung der Wortherkunft erkennt man: Im Wort Zufriedenheit steckt der Frieden. Das fällt vielleicht nicht jedem sofort auf. „In Frieden“ zu sein ist ein Zustand, der von innen heraus kommt.

Der Schlüssel zum Glück steckt von innen.

Wer in sich hineinhorcht, kann für seinen eigenen Frieden und für Wohlbefinden sorgen. „Wie fühle ich mich?“ Das ist eine wichtige Frage an sich selbst.

Denn hinter unseren Gefühlen stecken die Bedürfnisse. Das Gefühl von Angst beispielsweise weist auf das Bedürfnis nach Sicherheit hin. Indem wir unsere Bedürfnisse erkennen, können wir im nächsten Schritt versuchen, sie zu erfüllen.

Und schon sind wir auf dem richtigen Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben.

Wenn jeder es als ureigene Aufgabe betrachtet, diesen Schlüssel für sich selbst zu finden, dann ist für alle gesorgt. Noch dazu funktioniert es so viel besser als andersherum. Denn wenn wir erwarten, dass andere uns glücklich machen, dann warten wir vielleicht vergeblich.

(Bericht: Erasmus A. Baumeister / Foto: AdobeStock #195248334 von heliopix)

Akuter Trauerfall "Was tun"

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Im angehängten Link finden Sie Informationen zum Thema: Akuter Trauerfall "Was tun"
https://youtu.be/UT783hZGGzQ

Die Macht und die Gewohnheit

Kann es sein, dass in den vergangenen Wochen, insbesondere seit der Maskenpflicht, viele Menschen doch wieder in ihre alten Gewohnheiten verfallen?

Das Gedrängel im Supermarkt und in anderen Geschäften, in Bus und Bahn sowie auf öffentlichen Plätzen findet zunehmend wieder statt. „Ich zuerst“ – eine Philosophie oder besser gesagt ein Laster, das für eine kurze Zeit aus unserem Alltag verbannt wurde, scheint wieder allgegenwärtig. Menschen wähnen sich in Sicherheit, weil sie eine Maske tragen. Warum also jetzt noch Abstand halten?

Mal abgesehen davon, dass ein Ende der Pandemie eher nicht in Sicht ist und im Kommenden Herbst und Winter wieder Grippeviren unterwegs sein werden, ist es doch generell eine Frage des Respekts, Abstand zu halten, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und vielleicht auch einmal die eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen.

Ob am Obststand oder im öffentlichen Verkehr. Drängeln ist scheinbar wieder in. Zu bestimmten Zeiten schiebt sich hastig ein Pulk von Menschen in die Bahn, die es nicht abwarten können, schnell einen Sitzplatz zu ergattern. Dabei wird nicht darauf geachtet, ob vielleicht ältere oder körperlich beeinträchtigte Menschen schon ausgestiegen sind. Im Gegenteil: Wer zu lange für den Ausstieg braucht, wird mit genervten Blicken oder Augenrollen gestraft – ein leider wiederkehrendes Szenario, dass bereits vor Corona definitiv zum Alltag gehörte.

„Gemeinsam durch die schwere Zeit“ hieß es noch vor ein paar Wochen überall und sicherlich gibt es auch Menschen, die sich untereinander helfen, bedingungslos, rücksichts- und respektvoll. Auf der anderen Seite gibt es auch diejenigen, die die Not der Menschen knallhart ausgenutzt und einige Produkte des Alltags zu unverschämt überteuerten Preisen angeboten haben – gerade in der Zeit, als Masken und Hygieneartikel im Handel kurzfristige Mangelware waren.

Bleibt die Frage, ob Corona wirklich etwas Grundlegendes im Hinblick auf das egobasierte Verhalten mancher Menschen verändert hat. Vielleicht hier oder da schon, aber im Allgemeinden wohl eher nicht. Also diesbezüglich bleibt alles wie gehabt und ist dennoch ein bisschen anders.

(Bericht: Erasmus A. Baumeister / Foto: AdobeStock #340967954 von akhenatonimages)

Ein Angebot der Bundesregierung! -kostenlos-

Alle gegen Corona: Was kann die Corona-Warn-App

DIE CORONA-WARN-APP:
GEMEINSAM CORONA BEKÄMPFEN

Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie macht das Smartphone
zum Warnsystem. Die App informiert uns, wenn wir Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten. Sie schützt uns und
unsere Mitmenschen. Und unsere Privatsphäre. Denn die App kennt weder unseren Namen noch unseren Standort.

WARUM IST DIE APP SO WICHTIG?
Überall im öffentlichen Raum begegnen wir anderen Menschen. Darunter auch Menschen, die mit dem Coronavirus
infiziert sein können und das Virus an andere übertragen. Auch ohne, dass sich Symptome bemerkbar machen.
Nach einem positiven Corona-Test geht es für das Gesundheitsamt an die Nachverfolgung der Kontakte. Und die verläuft
nicht ohne Lücken. Schließlich können Infizierte unmöglich alle Personen benennen, denen sie im Supermarkt, in der
Bahn oder beim Spaziergang begegnet sind. Die Corona-Warn-App kann solche Lücken schließen. Sie erkennt, wenn sich
andere Menschen in unserer Nähe aufhalten. Und sie benachrichtigt uns, wenn ihr gemeldet worden ist, dass sich einer
dieser Menschen nachweislich infiziert hat. Kurz: Sie ergänzt die analoge Erfassung digital und hilft so, Infektionsketten zu
durchbrechen. Sie hilft, die Pandemie unter Kontrolle zu halten.

WIE FUNKTIONIERT DIE APP?
Die Corona-Warn-App sollte uns auf allen Wegen begleiten. Wann immer sich Nutzer/-innen begegnen, tauschen ihre
Smartphones über Bluetooth verschlüsselte Zufallscodes aus. Diese geben Aufschluss darüber, mit welchem Abstand
und über welche Dauer eine Begegnung stattgefunden hat. Die App speichert alle Zufallscodes, die unser Smartphone
sammelt, für 14 Tage. Laut Robert Koch-Institut umfasst die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum
Beginn der Erkrankung, von einem bis maximal 14 Tagen. Deshalb werden die Daten nach Ablauf von 14 Tagen automatisch gelöscht.
Meldet eine betroffene Person über die App freiwillig ihre Infektion, werden ihre eigenen Zufallscodes allen Nutzerinnen
und Nutzern zur Verfügung gestellt. Auf deren Smartphones prüft die App, ob unter den Kontakten der letzten 14 Tage
der Zufallscode eines Infizierten ist und kritische Kontakte bestanden haben. Wird sie fündig, benachrichtigt sie die
Betroffenen und gibt klare Handlungsempfehlungen. Die Daten der Benachrichtigten sind zu keiner Zeit einsehbar.

WAS PASSIERT MIT DEN DATEN?
Die App ist auf dem eingeschalteten Smartphone aktiv und soll uns täglich begleiten. Sie wird uns jedoch nie kennenlernen.
Sie kennt weder unseren Namen noch unsere Telefonnummer noch unseren Standort. Dadurch verrät sie niemandem, wer
oder wo wir sind. Der Datenschutz bleibt über die gesamte Nutzungsdauer und bei allen Funktionen gewahrt.
• Keine Anmeldung: Es braucht weder eine E-Mail-Adresse noch einen Namen.
• Keine Rückschlüsse auf persönliche Daten: Bei einer Begegnung mit einem anderen Menschen tauschen die Smartphones nur Zufallscodes aus. Diese messen, über welche Dauer und mit welchem Abstand ein Kontakt stattgefunden
hat. Sie lassen aber keine Rückschlüsse auf konkrete Personen zu. Es erfolgt auch keine Standortbestimmung.
• Dezentrale Speicherung: Die Daten werden nur auf dem Smartphone gespeichert und nach 14 Tagen gelöscht.
• Keine Einsicht für Dritte: Die Daten der Personen, die eine nachgewiesene Infektion melden, sowie der Benachrichtigten sind nicht nachverfolgbar – nicht für die Bundesregierung, nicht für das Robert Koch-Institut, nicht für andere
Nutzer/-innen und auch nicht für die Betreiber der App-Stores.

Aktuelle Verordnungen der Landesregierung

!!! Stand: Dienstag, 16. Juni 2020, 09:45 Uhr !!!

Coronavirus (COVID-19) | Bestatter - Regelungen nach Bundesländern

Alle Bundesländer betreffend.

Überblick: Bestatter betreffend | Status der Regelungen nach Bundesländern

Trotz aller Beschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen, Abschied und Trauer ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig!

Bestattungen sind ausdrücklich vom Kontaktverbot ausgenommen. Leider können diese jedoch nur noch unter Berücksichtigung des § 11 Abs. 4 CoronaSchVO erfolgen.

D.h. bei der Bestattung ist der Kreis der Teilnehmer auf den engsten Familienkreis/Freundeskreis zu beschränken und die dort genannten hygienischen Mindestanforderungen zu beachten.

Die konkreten Bedingungen (Handlungsrahmen, zulässiger Personenkreis/-anzahl) erfahren Sie bei Ihrem Bestatter vor Ort.

Wir, das Haus der Bestattungen - Schmitt, haben folgende Informationen für Sie kurz zusammengefasst:

Bei Beerdigungen/Trauerfeiern dürfen bis zu 100 Personen teilnehmen, wenn alle (wirklich alle) Anforderungen erfüllt sind.
(Datenerfassung aller Personen - Abstandsregelung von 1,5 - 2m - hygienische Mindestanforderungen nach Vorgabe des RKI z.B. Hinweisschilder vor Ort von allen Richtungen gut Sichtbar aufstellen, Desinfektionsstationen bereithalten, das Tragen von Mund-/Nasenschutz, sowie die weitere spezielle Vorgaben der Städte und Gemeinden).

--- MUSTERFORMULAR ---

Kontaktdatenerhebung zur Rückverfolgbarkeit im Rahmen der aktuell gültigen Verordnungen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 des Bundeslandes ………………………………

Verehrte Gäste,
wir sind derzeit dazu verpflichtet, Kontaktdaten und Aufenthaltszeiten unserer Trauergäste zur Ermöglichung des Monitorings der Corona – Pandemie zu dokumentieren.
Daher bitten wir Sie, sich auf dieser Liste entsprechend zu registrieren.

Datum: _________2020 Trauerfeier Sterbefall: ________

Aufenthaltszeit: von___________ Uhr bis ___________Uhr

Name, Vorname Adresse Telefonnummer Unterschrift zur Einverständniserklärung *

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* Einverständniserklärung zur Erhebung personenbezogener Daten
Wir sind im Rahmen der Verordnungen des Bundeslandes ……………………………… während der aktuellen Corona Pandemie zur Datenerhebung von Kontaktdaten und Aufenthaltszeitpunkten verpflichtet. Die Erhebung Ihrer Daten erfolgt daher auf der Grundlage des Art. 6 Absatz 1 S. 1 lit. c, Abs. 3 Datenschutz-Grundverordnung.
Diese Daten dienen ausschließlich der zuständigen Behörde im Bedarfsfall der Kontaktpersonennachverfolgung.
Die Daten sind durch uns vier Wochen aufzubewahren und werden anschließend vernichtet.

Haus der Bestattungen - Schmitt I Erlenheck 1 I 35684 Dillenburg-Frohnhausen

Bestattungsarten

Im angehängten Link finden Sie eine kurze Information zum Thema "Bestattungsarten".
https://www.youtube.com/watch?time_continue=13&v=iaM61wg01EE

MIT ABSTAND AM BESTEN

So sehr es uns auch widerstrebt, aber in diesen außergewöhnlichen Zeiten müssen wir zu denen Abstand halten, die wir gernhaben und zu denen wir uns Nähe wünschen. Es wirkt vollkommen widersprüchlich, aber genau dadurch zeigen wir unseren Respekt und unsere Liebe.

Es sind herausfordernde Zeiten, in denen wir umdenken, ja, umlernen müssen. Schon als Kinder haben wir gelernt, dass Liebe und Nähe zueinander gehören. Nun verlangen die Umstände, dass wir uns anders verhalten müssen. Dabei wirkt die Bedrohung im Alltag oft abstrakt, denn wir können sie nicht sehen. Die Sonne scheint wie zum Trotz vom blauen Himmel, der Frühling zeigt sich in seinen schönsten Farben. Alles wirkt so normal und ist es doch nicht.

Was im alltäglichen Leben schon schwierig ist, wird in emotionalen Ausnahmesituationen noch extremer. Im Trauerfall möchten wir unser Mitgefühl durch Nähe und Zuwendung zeigen. Aber bedingt durch die Corona-Pandemie müssen Bestattungen ganz anders ablaufen, als wir es kennen. Denn auch während einer Trauerfeier müssen die Menschen den gebotenen Schutzabstand einhalten. Es ist schmerzlich zu sehen, wie schwer es für die Beteiligten ist, ihr Beileid nicht durch einen mitfühlenden Händedruck oder eine herzliche Umarmung zum Ausdruck bringen zu dürfen.

Im Augenblick müssen wir uns immer wieder in Erinnerung rufen, dass wir unsere Mitmenschen nur durch diesen Abstand schützen können. Wenn wir es nicht tun, gefährden wir uns gegenseitig. Also gilt auch bei Beileidsbekundungen: Mit Abstand am besten.

Berührungsfreie Abschiednahme möglich

Nach 9 Wochen erfolgte nun die erste Abschiednahme am offenen Sarg, in unserem Abschiedshaus, im aller engsten Familienkreis.
Unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen ist eine berührungslose Verabschiedung in unserem Hause jetzt möglich.
Das gleichzeitige Betreten des Raumes ist auf max. 5 Personen beschränkt, jedoch können zwei Gruppen zu max. 5 Personen nacheinander Abschied nehmen.

Ausgenommen von dieser Möglichkeit sind nach wie vor Trauerfälle im Zusammenhang mit einer Infektions- / Viruserkrankung.
Genauere Informationen über den Ablauf, der Verweildauer ... erhalten Sie im Gespräch mit unserem Bestatter-Team.

Durchführung von Bestattungen

Durchführung von Trauerfeiern und Bestattungen während der Corona-Pandemie.
Mit der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 22. März 2020 wurde die Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus geändert. Demnach können von der grundsätzlichen Regelung, dass der Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren ist gemäß § 1 Abs. 4 der 3. VO, von den zuständigen Behörden Ausnahmen für Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen zugelassen werden.
Mit Erlass vom 23. März 2020 hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport diesbezüglich bestätigt, dass die Städte und Gemeinden die zuständige Behörde im Sinne von § 1 Abs. 4 der 3. VO sind. Des Weiteren können Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen sowohl in Trauerhallen als auch auf dem Friedhof stattfinden, wenn dabei der Abstand von 1,50 m zwischen den Teilnehmern eingehalten wird. Insofern kommt es auf die konkrete Ausgestaltung vor Ort an. Auf eine zahlenmäßige Beschränkung der Teilnehmer wurde verzichtet.
Mit der 8. Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 27. April 2020 wurde wiederum die Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus geändert. Danach wird § 1 Abs. 4 in der Form neu gefasst, dass Zusammenkünfte im Rahmen von Trauerfeierlichkeit und Bestattungen unter Beachtung des Mindestabstandsgebotes durchgeführt werden können.
Eine zahlenmäßige Beschränkung erfolgt ausdrücklich nicht. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass auch in diesen Zeiten eine würdige Trauerfeier durchgeführt werden soll.
Aufgrund des Verweises auf § 1 Abs. 3 Nr. 1 oder 3. VO ist bei Zusammenkünften im Rahmen von Trauerfeiern und Bestattungen ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen Personen (ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes) einzuhalten, sofern keine Trennvorrichtungen vorhanden sind. Des Weiteren dürfen keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und weitergereicht werden. Darüber hinaus sind Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes einzuhalten und umzusetzen.
Der Erlass vom 23. März 2020 ist auf der Homepage des Hessischen Städte- und Gemeindebundes im Mitgliederbereich unter der Rubrik „Aktuelle Informationen zum Corona-Virus - Durchführung von Trauerfeiern und Bestattungen während der Corona-Pandemie vom 26. März 2020“ eingestellt.
Nach § 13 FBG sind im Übrigen die Angehörigen eines Verstorbenen verpflichtet, die erforderlichen Sorgemaßnahmen zu veranlassen. Damit sind auch diese sorge-pflichtigen Angehörigen bzw. die Bestatter als Gehilfen für die Trauerfeierlichkeiten und die Einhaltung der gemeindlichen Hinweise verantwortlich.
Zudem wird allgemein auf § 12 FBG verwiesen, der Schutzmaßnahmen bei Ansteckungsgefahren regelt. Für Bestatter gilt dabei eine Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Instituts.
Stand: 8. Mai 2020 / 09:23 Uhr

Dezernat 2 –Sie/Hg/Ne

Zusätzlicher Hinweis durch unser Haus der Bestattungen - Schmitt:

Liebe Trauerfamilien, liebe Besucher unserer Homepage,
einzelne Städte und Gemeinden haben bereits ihre Trauerhallen geöffnet. Andere bleiben noch geschlossen, um die erforderlichen Pflichtmaßnahmen zu erfüllen.
· Bestuhlungen müssen reduziert und Bänke partiell gesperrt werden!
· Desinfektionsstationen müssen bereit stehen!
· Auf dem gesamten Friedhofsgelände herrscht während einer Beerdigung/Trauerfeier "Maskenpflicht"!
· Die Anwesenheit aller Trauergäste muss nach wie vor dokumentiert werden (mind. Name und Telefon-Nummer)!
(Hierbei darf kein Stift von Hand zu Hand gereicht werden(zusätzliches Personal oder Angehörige zur Datenerfassung erforderlich)).
· Gemeinsames Singen ist nicht gestattet! (Liedeinspielungen sind möglich)
· Der Trauerredner ist von der Maskenpflicht befreit, hat jedoch in Trauerhallen einen Mindestabstand zur ersten Personen-Reihe von mind. 4 m einzuhalten!

Ihr Lieben,
zu den Landesverordnungen kommen die unterschiedlichsten Städte- und Gemeindeverordnungen hinzu, sodass man die o.a. Hinweise nicht als generell geltend aufnehmen kann.
Es gibt weiterhin Schließungen von Hallen und sanitären Einrichtungen, Personenanzahl - Begrenzungen, Empfehlungen aber nicht Verpflichtungen ...

Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche würdevolle Beerdigungen im engsten Familienkreis durchgeführt. Wir durften viele positive Rückmeldungen entgegennehmen.

Ein Gedanke unsererseits:
Denken Sie an die Nachrichten, die Erfahrungsberichte aus Italien, Spanien, USA, Großbritannien ...
das möchte hier keiner erleben - auch wir Bestatter nicht.

Bevor Sie sich ununterbrochen mit neuen Vorschriften beschäftigen und so keine Zeit für Ihre eigene Trauer finden, nehmen Sie bitte weiterhin im allerengsten Familienkreis bewusst Abschied.
Eine Gedenkfeier mit der Öffentlichkeit ist zu einem späteren Zeitpunkt immer noch eine Option!

#bleibtgesund

Ihr Team vom Haus der Bestattungen - Schmitt

Was macht die Pandemie mit uns?

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind extrem vielschichtig. Es gibt unterschiedliche Betrachtungsweisen und jeden Tag neue Nachrichten sowie Einschätzungen der Experten.
Für jeden Einzelnen von uns kommt die ganz eigene, persönliche Situation hinzu, unter deren Einfluss wir auf die aktuellen Ereignisse blicken.

Dass in unserer auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichteten Gesellschaft nun Werte wie Gesundheit, Solidarität und der Schutz von alten oder vorerkrankten Menschen an oberster Stelle stehen, mag für manchen überraschend sein. So sehr man sich über diesen Sinneswandel freuen möchte, so unvermeidbar ist jedoch der Blick auf das System, das infolge eines länger anhaltenden Shutdowns nicht mehr funktionieren wird. Eine zu erwartende Rezession wird Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, schlimmstenfalls auch Armut und Krankheit mit sich bringen. Nun gilt es abzuwägen, welches das geringere Übel ist.

Sich in diesem Zusammenhang über die Delfine im Hafen von Venedig zu freuen oder über die sinkenden Emissionswerte, erscheint fragwürdig und geradezu pietätlos. Ist es angesichts steigender Sterbefälle oder bedrohter Existenzen nun wirklich angebracht, sich gedanklich in eine himmelblaue, schadstofffreie Welt zu flüchten? Wer in dieser Krise nicht zuerst das Bedrohliche sähe, der nähme weder die Krise noch das Leben der Mensch ernst.

"Nähe durch Abstand - und was jetzt Hoffnung macht"

Es erscheint paradox, aber trotz Kontaktverbot, Ausgangssperren und Sicherheitsabstand kommen sich die Menschen gerade jetzt einander näher. Das Gefühl innerer Verbundenheit ist groß, der Zusammenhalt in der Gesellschaft stark und Solidarität ist gelebte Realität. Es zeigt sich, dass der Abstand, den wir alle halten müssen, lediglich eine physische Distanz ist. Miteinander reden, sich über Ängste und Sorgen austauschen, einander zuwinken, sich anlächeln - all das begegnet uns jeden Tag und ist Ausdruck wahrer Menschlichkeit. Die Pandemie zeigt uns auf eindrucksvolle Art und Weise, dass wir alle zur gleichen Spezies gehören. Wir alle - alle Menschen auf dieser Welt - sind verletzlich.
Diese Erkenntnis sollte unseren Zusammenhalt stärken, auch über die Pandemie hinaus.

(Foto: AdobeStock # #334456328 von Sergey)

Informationen zum Corona-Virus

Liebe Mitmenschen,

im unten aufgeführten Link finden Sie ein Video, erstellt vom Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. (BDB).
https://www.youtube.com/watch?v=7UXS1bINmwc

Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden!

Was feiern wir an Ostern?

Christen auf der ganzen Welt feiern an Ostern die Auferstehung Jesu von den Toten. Das zentrale Motiv und Fundament des christlichen Glaubens macht das Osterfest daher auch zum wichtigsten Hochfest der christlichen Kirche. Denn die Auferstehung und der Sieg über den Tod spenden den Christen Hoffnung auf das ewige Leben. So wird Ostern auch als das Fest der Hoffnung bezeichnet und verstanden.

Jesus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

Foto: Glenda Powers - stock.adobe.com

Karfreitag

Jesus wird ans Kreuz genagelt und stirbt: Das ist die Quintessenz des Karfreitags. In dem unschuldig getöteten Jesus leidet auch Gott zusammen mit seiner Schöpfung. Der biblische Hintergrund dieses stillen Feiertags findet sich in den Passionsberichten der Evangelien. Das Letzte Abendmahl am Gründonnerstag, der Verrat durch Judas und die Gefangennahme Jesu in der Nacht, die Verurteilung durch Pilatus und die Kreuzigung auf Golgota – all das vollzieht sich innerhalb von 24 Stunden.

Nachdem sie Jesus ans Kreuz geschlagen haben, spielen die Soldaten um seine Kleider. Seine Mutter Maria, Maria Magdalena und der mysteriöse, namentlich nicht benannte "Jünger, den er liebte" – in der Tradition mit Johannes gleichgesetzt –, erleben Jesu Tod am Kreuz mit (Joh 19,26). Weil er Durst hat, bekommt Jesus einen Schwamm mit Essig gereicht. Dann – um 15 Uhr – sagt er den berühmten Satz: "Es ist vollbracht!", neigt das Haupt und gibt den Geist auf (Joh 19,30). Josef von Arimathäa bittet Pilatus, den Leichnam Jesu fortbringen zu dürfen, um ihn noch vor dem jüdischen Rüsttag zu beerdigen.