MIT ABSTAND AM BESTEN

So sehr es uns auch widerstrebt, aber in diesen außergewöhnlichen Zeiten müssen wir zu denen Abstand halten, die wir gernhaben und zu denen wir uns Nähe wünschen. Es wirkt vollkommen widersprüchlich, aber genau dadurch zeigen wir unseren Respekt und unsere Liebe.

Es sind herausfordernde Zeiten, in denen wir umdenken, ja, umlernen müssen. Schon als Kinder haben wir gelernt, dass Liebe und Nähe zueinander gehören. Nun verlangen die Umstände, dass wir uns anders verhalten müssen. Dabei wirkt die Bedrohung im Alltag oft abstrakt, denn wir können sie nicht sehen. Die Sonne scheint wie zum Trotz vom blauen Himmel, der Frühling zeigt sich in seinen schönsten Farben. Alles wirkt so normal und ist es doch nicht.

Was im alltäglichen Leben schon schwierig ist, wird in emotionalen Ausnahmesituationen noch extremer. Im Trauerfall möchten wir unser Mitgefühl durch Nähe und Zuwendung zeigen. Aber bedingt durch die Corona-Pandemie müssen Bestattungen ganz anders ablaufen, als wir es kennen. Denn auch während einer Trauerfeier müssen die Menschen den gebotenen Schutzabstand einhalten. Es ist schmerzlich zu sehen, wie schwer es für die Beteiligten ist, ihr Beileid nicht durch einen mitfühlenden Händedruck oder eine herzliche Umarmung zum Ausdruck bringen zu dürfen.

Im Augenblick müssen wir uns immer wieder in Erinnerung rufen, dass wir unsere Mitmenschen nur durch diesen Abstand schützen können. Wenn wir es nicht tun, gefährden wir uns gegenseitig. Also gilt auch bei Beileidsbekundungen: Mit Abstand am besten.

Berührungsfreie Abschiednahme möglich

Nach 9 Wochen erfolgte nun die erste Abschiednahme am offenen Sarg, in unserem Abschiedshaus, im aller engsten Familienkreis.
Unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen ist eine berührungslose Verabschiedung in unserem Hause jetzt möglich.
Das gleichzeitige Betreten des Raumes ist auf max. 5 Personen beschränkt, jedoch können zwei Gruppen zu max. 5 Personen nacheinander Abschied nehmen.

Ausgenommen von dieser Möglichkeit sind nach wie vor Trauerfälle im Zusammenhang mit einer Infektions- / Viruserkrankung.
Genauere Informationen über den Ablauf, der Verweildauer ... erhalten Sie im Gespräch mit unserem Bestatter-Team.

Durchführung von Bestattungen

Durchführung von Trauerfeiern und Bestattungen während der Corona-Pandemie.
Mit der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 22. März 2020 wurde die Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus geändert. Demnach können von der grundsätzlichen Regelung, dass der Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren ist gemäß § 1 Abs. 4 der 3. VO, von den zuständigen Behörden Ausnahmen für Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen zugelassen werden.
Mit Erlass vom 23. März 2020 hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport diesbezüglich bestätigt, dass die Städte und Gemeinden die zuständige Behörde im Sinne von § 1 Abs. 4 der 3. VO sind. Des Weiteren können Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen sowohl in Trauerhallen als auch auf dem Friedhof stattfinden, wenn dabei der Abstand von 1,50 m zwischen den Teilnehmern eingehalten wird. Insofern kommt es auf die konkrete Ausgestaltung vor Ort an. Auf eine zahlenmäßige Beschränkung der Teilnehmer wurde verzichtet.
Mit der 8. Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 27. April 2020 wurde wiederum die Dritte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus geändert. Danach wird § 1 Abs. 4 in der Form neu gefasst, dass Zusammenkünfte im Rahmen von Trauerfeierlichkeit und Bestattungen unter Beachtung des Mindestabstandsgebotes durchgeführt werden können.
Eine zahlenmäßige Beschränkung erfolgt ausdrücklich nicht. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass auch in diesen Zeiten eine würdige Trauerfeier durchgeführt werden soll.
Aufgrund des Verweises auf § 1 Abs. 3 Nr. 1 oder 3. VO ist bei Zusammenkünften im Rahmen von Trauerfeiern und Bestattungen ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen Personen (ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes) einzuhalten, sofern keine Trennvorrichtungen vorhanden sind. Des Weiteren dürfen keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, entgegengenommen und weitergereicht werden. Darüber hinaus sind Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes einzuhalten und umzusetzen.
Der Erlass vom 23. März 2020 ist auf der Homepage des Hessischen Städte- und Gemeindebundes im Mitgliederbereich unter der Rubrik „Aktuelle Informationen zum Corona-Virus - Durchführung von Trauerfeiern und Bestattungen während der Corona-Pandemie vom 26. März 2020“ eingestellt.
Nach § 13 FBG sind im Übrigen die Angehörigen eines Verstorbenen verpflichtet, die erforderlichen Sorgemaßnahmen zu veranlassen. Damit sind auch diese sorge-pflichtigen Angehörigen bzw. die Bestatter als Gehilfen für die Trauerfeierlichkeiten und die Einhaltung der gemeindlichen Hinweise verantwortlich.
Zudem wird allgemein auf § 12 FBG verwiesen, der Schutzmaßnahmen bei Ansteckungsgefahren regelt. Für Bestatter gilt dabei eine Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Instituts.
Stand: 8. Mai 2020 / 09:23 Uhr

Dezernat 2 –Sie/Hg/Ne

Zusätzlicher Hinweis durch unser Haus der Bestattungen - Schmitt:

Liebe Trauerfamilien, liebe Besucher unserer Homepage,
einzelne Städte und Gemeinden haben bereits ihre Trauerhallen geöffnet. Andere bleiben noch geschlossen, um die erforderlichen Pflichtmaßnahmen zu erfüllen.
· Bestuhlungen müssen reduziert und Bänke partiell gesperrt werden!
· Desinfektionsstationen müssen bereit stehen!
· Auf dem gesamten Friedhofsgelände herrscht während einer Beerdigung/Trauerfeier "Maskenpflicht"!
· Die Anwesenheit aller Trauergäste muss nach wie vor dokumentiert werden (mind. Name und Telefon-Nummer)!
(Hierbei darf kein Stift von Hand zu Hand gereicht werden(zusätzliches Personal oder Angehörige zur Datenerfassung erforderlich)).
· Gemeinsames Singen ist nicht gestattet! (Liedeinspielungen sind möglich)
· Der Trauerredner ist von der Maskenpflicht befreit, hat jedoch in Trauerhallen einen Mindestabstand zur ersten Personen-Reihe von mind. 4 m einzuhalten!

Ihr Lieben,
zu den Landesverordnungen kommen die unterschiedlichsten Städte- und Gemeindeverordnungen hinzu, sodass man die o.a. Hinweise nicht als generell geltend aufnehmen kann.
Es gibt weiterhin Schließungen von Hallen und sanitären Einrichtungen, Personenanzahl - Begrenzungen, Empfehlungen aber nicht Verpflichtungen ...

Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche würdevolle Beerdigungen im engsten Familienkreis durchgeführt. Wir durften viele positive Rückmeldungen entgegennehmen.

Ein Gedanke unsererseits:
Denken Sie an die Nachrichten, die Erfahrungsberichte aus Italien, Spanien, USA, Großbritannien ...
das möchte hier keiner erleben - auch wir Bestatter nicht.

Bevor Sie sich ununterbrochen mit neuen Vorschriften beschäftigen und so keine Zeit für Ihre eigene Trauer finden, nehmen Sie bitte weiterhin im allerengsten Familienkreis bewusst Abschied.
Eine Gedenkfeier mit der Öffentlichkeit ist zu einem späteren Zeitpunkt immer noch eine Option!

#bleibtgesund

Ihr Team vom Haus der Bestattungen - Schmitt

Was macht die Pandemie mit uns?

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sind extrem vielschichtig. Es gibt unterschiedliche Betrachtungsweisen und jeden Tag neue Nachrichten sowie Einschätzungen der Experten.
Für jeden Einzelnen von uns kommt die ganz eigene, persönliche Situation hinzu, unter deren Einfluss wir auf die aktuellen Ereignisse blicken.

Dass in unserer auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichteten Gesellschaft nun Werte wie Gesundheit, Solidarität und der Schutz von alten oder vorerkrankten Menschen an oberster Stelle stehen, mag für manchen überraschend sein. So sehr man sich über diesen Sinneswandel freuen möchte, so unvermeidbar ist jedoch der Blick auf das System, das infolge eines länger anhaltenden Shutdowns nicht mehr funktionieren wird. Eine zu erwartende Rezession wird Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, schlimmstenfalls auch Armut und Krankheit mit sich bringen. Nun gilt es abzuwägen, welches das geringere Übel ist.

Sich in diesem Zusammenhang über die Delfine im Hafen von Venedig zu freuen oder über die sinkenden Emissionswerte, erscheint fragwürdig und geradezu pietätlos. Ist es angesichts steigender Sterbefälle oder bedrohter Existenzen nun wirklich angebracht, sich gedanklich in eine himmelblaue, schadstofffreie Welt zu flüchten? Wer in dieser Krise nicht zuerst das Bedrohliche sähe, der nähme weder die Krise noch das Leben der Mensch ernst.

"Nähe durch Abstand - und was jetzt Hoffnung macht"

Es erscheint paradox, aber trotz Kontaktverbot, Ausgangssperren und Sicherheitsabstand kommen sich die Menschen gerade jetzt einander näher. Das Gefühl innerer Verbundenheit ist groß, der Zusammenhalt in der Gesellschaft stark und Solidarität ist gelebte Realität. Es zeigt sich, dass der Abstand, den wir alle halten müssen, lediglich eine physische Distanz ist. Miteinander reden, sich über Ängste und Sorgen austauschen, einander zuwinken, sich anlächeln - all das begegnet uns jeden Tag und ist Ausdruck wahrer Menschlichkeit. Die Pandemie zeigt uns auf eindrucksvolle Art und Weise, dass wir alle zur gleichen Spezies gehören. Wir alle - alle Menschen auf dieser Welt - sind verletzlich.
Diese Erkenntnis sollte unseren Zusammenhalt stärken, auch über die Pandemie hinaus.

(Foto: AdobeStock # #334456328 von Sergey)

Was feiern wir an Ostern?

Christen auf der ganzen Welt feiern an Ostern die Auferstehung Jesu von den Toten. Das zentrale Motiv und Fundament des christlichen Glaubens macht das Osterfest daher auch zum wichtigsten Hochfest der christlichen Kirche. Denn die Auferstehung und der Sieg über den Tod spenden den Christen Hoffnung auf das ewige Leben. So wird Ostern auch als das Fest der Hoffnung bezeichnet und verstanden.

Jesus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

Foto: Glenda Powers - stock.adobe.com

Karfreitag

Jesus wird ans Kreuz genagelt und stirbt: Das ist die Quintessenz des Karfreitags. In dem unschuldig getöteten Jesus leidet auch Gott zusammen mit seiner Schöpfung. Der biblische Hintergrund dieses stillen Feiertags findet sich in den Passionsberichten der Evangelien. Das Letzte Abendmahl am Gründonnerstag, der Verrat durch Judas und die Gefangennahme Jesu in der Nacht, die Verurteilung durch Pilatus und die Kreuzigung auf Golgota – all das vollzieht sich innerhalb von 24 Stunden.

Nachdem sie Jesus ans Kreuz geschlagen haben, spielen die Soldaten um seine Kleider. Seine Mutter Maria, Maria Magdalena und der mysteriöse, namentlich nicht benannte "Jünger, den er liebte" – in der Tradition mit Johannes gleichgesetzt –, erleben Jesu Tod am Kreuz mit (Joh 19,26). Weil er Durst hat, bekommt Jesus einen Schwamm mit Essig gereicht. Dann – um 15 Uhr – sagt er den berühmten Satz: "Es ist vollbracht!", neigt das Haupt und gibt den Geist auf (Joh 19,30). Josef von Arimathäa bittet Pilatus, den Leichnam Jesu fortbringen zu dürfen, um ihn noch vor dem jüdischen Rüsttag zu beerdigen.

Informationen zum Corona-Virus

Liebe Mitmenschen,

im unten aufgeführten Link finden Sie ein Video, erstellt vom Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. (BDB).

Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden!

Corona - Update 27.03.2020

Liebe Mitmenschen,

wir möchten Sie heute darüber informieren, dass die Regierung Menschenansammlungen auf 2 Personen begrenzt hat.

So kann man aber keine Beerdigung abhalten!

Nun gibt es so unterschiedliche Sonderregelungen/Ausnahmeregelungen, dass alle verunsichert sind.

Wir, das Haus der Bestattungen - Schmitt, empfehlen, eine Beerdigung/Beisetzung im aller engsten Familienkreis mit max. 15 Personen durchzuführen.

Dazu werden nun Teilnehmerlisten vom Auftraggeber der Bestattung mit „Namen und telefonischer Erreichbarkeit“ erstellt und an uns übermittelt.

Diese Daten werden gemäß unserer Datenschutzgrundverordnung (DSGV) nur für den „Not-Informationsfall“ aufbewahrt/verwendet und dient der Kontaktpersonen-Mitteilung.

Wir bieten Ihnen an, die Beisetzung in Ton, Bild oder Video aufzuzeichnen, Sie zu unterstützen bei Gedenkfeierlichkeiten zu einem späteren Zeitpunkt in Friedhofshallen, Gemeinde-/ Gemeinschafts-/ Versammlungshäuser oder auch in unserer eigenen Trauerhalle im Haus der Bestattungen - Schmitt.

In den letzten Tagen durften wir die Erfahrung machen, dass uns viel Vertrauen, Verständnis und Mithilfe entgegengebracht wurden.

Dafür sagen wir herzlichen Dank und werden weiterhin dafür sorge tragen, einen „liebevollen und würdigen Abschied“ zu gestalten.

Das gesamte Team vom Haus der Bestattungen - Schmitt
wünscht „Gottes Segen“ und bleiben Sie gesund!

Corona - Virus

Liebe Mitmenschen,

aus gegebenem Anlass müssen wir leider darauf hinweisen, dass Friedhofsatzungen in Teilbereichen außer Kraft gesetzt wurden, um der Verbreitung des Corona-Virus bestmöglich vorzubeugen.

Es wurden neue Regelungen mit Städten und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis wie folgt abgesprochen:

Für die Beerdigungen/Trauerfeiern stehen die Friedhofshallen der Städte und Gemeinden ab sofort bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung.

Trauerfeiern/Beerdigungen dürfen nur noch mit maximal 50 Teilnehmern unter freiem Himmel stattfinden.

Für ein Kaffeetrinken stehen keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung.

Die vom Land Hessen und dem Lahn-Dill-Kreis hinsichtlich der Durchführung von Veranstaltungen getroffenen Vorschriften gelten aus Gründen der Ansteckungsgefahr auch für private Veranstaltungen im privaten und öffentlichen Bereich!

Das Befahren des Friedhofes mit unseren Bestattungsfahrzeugen, insbesondere, um einen Sarg direkt ans Grab zu bringen, ist uns weiterhin erlaubt.

Öffentliches Aufbahren ist verboten.
Wir wurden aufgefordert, Verabschiedungen am offenen Sarg zu unterlassen.

Unsere Beratungsgespräche für aktuelle Sterbefälle werden bis auf unbestimmte Zeit ausschließlich in unseren Räumlichkeiten stattfinden müssen.

Diese Beratungsgespräche werden auf eine Besucherzahl von max. 4 Personen in unserem Bestattungshaus begrenzt.

Wir sorgen für eine angemessene Desinfektion unserer Räumlichkeiten nach jedem Kundenbesuch.
Dies ist uns bei einem Hausbesuch leider nicht möglich.

Hinsichtlich der Anzeige und Beurkundung von Sterbefällen wird seitens der Städte und Gemeinden darum gebeten, die Unterlagen möglichst vorab per E-Mail vorzulegen.

Für die Abholung der Urkunden werden seitens der Standesämter Termine vergeben, welche dringend einzuhalten sind.

Termine auf den Städten, Gemeinden und bei uns, dem Bestatter, sind grundsätzlich vorab telefonisch oder per E-Mail abzuklären, um zu vermeiden, dass Sie vor verschlossener Türe stehen!

Wir, das Haus der Bestattungen - Schmitt, werden auch in diesen schwierigen Zeiten unser Bestmögliches geben, um für einen liebevollen und würdigen Abschied zu sorgen.

Wir bitten um Ihre Mithilfe bei der Durchführung dieser notwendigen Auflagen und um Ihr Verständnis.

Ihr Haus der Bestattungen - SCHMITT

Impuls zur Jahreslosung 2020

Ein neues Jahr hat angefangen.
Wir wünschen allen Besuchern unserer Website ein frohes, gesundes und vor allem gesegnetes neues Jahr!

Gedanken von Hansjörg Kopp (Generalsekretär CVJM Deutschland)

Wir ermutigen Menschen, stark zu sein. Innerlich. Und ein starker Trend der vergangenen Jahre ist v. a. bei jungen Menschen, auch äußerlich vor Kraft zu strotzen.
Wir können alles – eigentlich. Oder doch nicht?
So scheint es manchmal auch mit dem Glauben: „mutig glauben, in Vollmacht handeln, wir segnen, wir sind gewiss, dass…“
Das klingt stark, mutig, kraftvoll. Und dann diese Jahreslosung: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ (Mk 9,24).
Dieser Satz strotzt nicht vor Selbstvertrauen. Er zeigt in eindrücklicher Weise, wie gefährdet, zerbrechlich, „klein“ Glaube sein kann. Und zugleich ist es ein mutiger Satz. Ein Vater eines kranken Kindes bittet Jesus Christus um Hilfe. Sein Glaubensbekenntnis ist keine perfekte, ausgewogene Formulierung, sondern ein schlichtes: Ich weiß allein nicht weiter und brauche deine Hilfe, Gott.

Mutig sein im Glauben bedeutet, mit Gottes Möglichkeiten zu rechnen und dazu das eigene Wagnis einzugehen, sich (womöglich) nasse Füße zu holen. Denn nur wer wagt, losgeht, bittet, kann empfangen. Wieder ich? Wieder mein Mut, meine Kraft?
Wenn „großer Glaube“, der Berge versetzen kann, nur so groß ist wie ein Senfkorn (Lk 17,5-6), wie klein, angefochten, herausgefordert, zweifelnd, schwach darf Glaube sein? Und wie herrlich ist diese Einladung Jesu, dass die kleine Kraft des kleinen Glaubens dieses verzweifelten Vaters ausreicht? So wird deutlich: Es kommt gerade nicht auf mich an. Sondern auf Gottes Möglichkeiten, die über meinem Leben stehen und gelten, unabhängig von meiner kleinen Glaubenskraft.

Was kann das bedeuten im neuen Jahr? Ich darf mir diese Bitte zu eigen machen, zu meinen Worten. Dann, wenn die Kraft fehlt, der Zweifel nagt und überhaupt immer: „Hilf meinem Unglauben“. Es ist eine Einladung, dass wir mit wenig viel sagen können: „Ich glaube“, bedeutet ja nicht mehr als zu sagen: „Gott, ich traue dir was zu, ich rechne mit dir, hilf mir, den nächsten Schritt zu gehen.“ Und es kann bedeuten, dass wir nasse Füße wagen wollen.

Nur so lässt sich erfahren, ob Gott am Ende wirklich trägt.
Ich wünsche Ihnen und euch im neuen Jahr ein Ja zur kleinen Kraft, Mut, die Perspektive zu wechseln und zu wagen, dass Gott zu seinen Versprechen steht. Dann können wir auch mutig Schritte gehen.

Besinnliche Weihnachten

Die größten Ereignisse der Welt sind nicht die lautesten, sondern die stillsten. "Friedrich Nietzsche"
Es ist Dezember und wir bewegen uns auf das Fest der Feste zu – Weihnachten steht vor der Tür. Still ist es in dieser Zeit nicht wirklich, zu viel hat sich geändert, seit damals der Stern über Bethlehem am Himmel stand.
Wissen wir noch, was Stille ist? Bestimmt können wir uns erinnern: an stille Stunden, an Stunden, in denen das Radio ausgeschaltet war und auch der Fernseher nicht lief, an Stunden, in denen wir alleine zu Hause waren und mit niemandem geredet haben.
Weihnachten ist heute in unserer Gesellschaft nicht mehr still, es ist rummelig, es ist materiell, es ist hektisch, es ist laut – es ist Stress! Hierfür gibt es ein Gegenmittel: Stille. Denn Stille ist mehr als die Abwesenheit von Geräuschen, sie ist ein Rückzugsort mit heilender Wirkung.
Wer sich in der Stille stärken, sich besinnen und Klarheit schöpfen kann, der kann auch das Laute genießen: den Weihnachtsmarkt, die belebte Einkaufsmeile, die Weihnachtsfeier mit Kollegen und die turbulenten Familienfeste.
In diesem Sinne: Fröhliche und besinnliche Weihnachten!

Adventszeit

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition auch das neue Kirchenjahr.

Fest der Liebe und des Friedens

Wir wünschen eine besinnliche Zeit im Kreise der Familie und Freunde.

Ihr Team vom Haus der Bestattungen - Schmitt

VDK - Ortsverband Frohnhausen zu Gast

Am Freitag, dem 18. November 2019 war es nun so weit.
Der bereits im Sommer vereinbarte Termin konnte planmäßig durchgeführt werden.
Die Begrüßung erfolgte um Punkt 17:00 Uhr im Eingangsbereich des "Haus der Bestattungen - Schmitt".
Begonnen wurde zunächst mit einem Rundgang außerhalb des Gebäudes - der Fuhrpark wurde besichtigt, bevor alle Räumlichkeiten im Inneren begangen wurden. (Hygieneraum, Arbeits-/Klimaraum, Sozialraum, Beratungsraum, Büroräume, Ausstellung, Aufbahrungsraum, Ruheraum sowie die hauseigene Trauerhalle)
In der Trauerhalle fand dann ein Vortrag zu den gewünschten Themen statt:
Was muss ich tun, wenn ein Sterbefall eintritt?
Welche Bestattungsmöglichkeiten gibt es?
Was kostet eine Bestattung?
Wie kann ich meine eigene Bestattung planen? (Bestattungs-Vorsorge)

Es bestand großes Interesse - viele Fragen wurden gestellt und auch beantwortet.

Das Team vom Haus der Bestattungen - Schmitt bedankt sich für das große Interesse
und wünscht allen ein langes, gesundes und sorgenfreies Leben.

Einladung zu Michael Stahl

Lobpreis und Anbetung mit Band Trust.